Brüggligrat - Edelgrat und Zuckerspitz - Brüggligrat - Jura Mountains - Switzerland

Brüggligrat - Edelgrat und Zuckerspitz

Brüggligrat - Jura Mountains - Switzerland

Information
Min / max altitude430m / 1100m
Duration1 day
Main facingSW
Route typeloop
GearMuchos aros, eventualmente 2-3 friends por si acaso. pies de gato inútiles si evitamos el inicio en 5a y el largo facultativo de Zusckerstock arriba. vale con 30m de cuerda.
Source

Die Brüggligrate bieten eine schöne, wenig schwierige Gratkletterei (4c) im Solothurner Jura. Die Route ist luftig, spärlich abgesichert, führt jedoch über meist guten und strukturierten Fels, der sich - wie auch die zahlreichen Bäume - perfekt für mobile Sicherungen eignet. Gekrönt wird die Tour mit einer herrlichen Aussicht über das Mittelland bis zum Berner Oberland.

Anreise

Vom Bahnhof Selzach (432m, Züge stündlich von Bern / Biel / Solothurn) auf dem Wanderweg zur Unteres Brüggli bis kurz vor der Brücke über den Brügglibach (854m) aufsteigen. Ca. 90min. Alternativ mit dem Auto über die Fortstrasse zum Parkplatz in der Kurve (985m) unter der Unteres Brüggli fahren (5-6 Stellplätze) und von oben über den Wanderweg zum Einstieg absteigen. Ca. 15min.

Route

Die Route am Edelgrat beginnt unterhalb der Brücke, entweder links (5a, abgesichert (Stange) jedoch erdig) oder rechts durch ein erdiges, sehr steiles Couloir, das jedoch schon früh wieder verlassen wird und einen einfacheren Zugang zum Grat etwas weiter oben erlaubt. Dieser Einstieg ist im Wald nicht so einfach zu finden, der weitere Verlauf jedoch eindeutig: immer dem Grat folgen mit Schwierigkeiten zwischen 3b und 4b, manchmal ausgesetzt jedoch auf einem eher guten Fels.

Die Route ist insgesamt eher spärlich abgesichert, allerdings ist es vielerorts einfach, mobile Zwischensicherungen zu setzen. Der Abstieg von einem spitzen Felsturm in einen Einschnitt ist als Abseilstelle eingerichtet (8m, sonst 3c). Der Grat flacht später ab, ist zunehmend zugewachsen und verschwindet im Wald - Spuren führen weiter bergauf.

Als Anschluss bietet sich der Wechsel auf den Zuckerstock an. Eine Querung von ca 30m entlang von grünen Farbmarkierungen durch eine steile Rinne (Gelände heikel, nicht absteigen) führt auf eine Art Schulter, ein kurzer Abstieg von ca. 10m auf der abgewandten Seite zum Wandbuch (II).

Die frontale Variante gleich links des Wandbuchs ist recht abweisend (6a). Besser zur Route passt die klassische Variante, die links um die Ecke beginnt. Nach zwei Bohrhaken kann man zurück auf die Kante queren und auf dieser den Felssporn gewinnen (Schlaghaken, Bohrhaken, Umlenker). Über guten Fels wird nach 30m ein Stand an einem Baum (4c) erreicht. Nach einer horizontalen Passage führt noch einmal ein kurzer Aufschwung auf ein kurzes Grätli (3b), das schliesslich in ein Wandergelände ausläuft.

Abstieg

Dem Bergrücken auf einer deutlichen Wegspur folgen bis etwa 1100m. Rechterhand lädt eine kleine Sonnenbank mit Aussicht zu einer Pause ein. Etwas weiter oben zweigt links der Weg zur Unteres Brüggli ab. Ebenso kann man einen Abstecher zum Bergrestaurant Oberes Brüggli etwa 100m weiter ober machen (einfache und gute Küche).

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