NE-Grat via Ulrichshorn, von der Bordierhütte - Nadelhorn - Valais E - Pennine Alps E - Switzerland
NE-Grat via Ulrichshorn, von der Bordierhütte

NE-Grat via Ulrichshorn, von der Bordierhütte

Min / max altitude2886m / 4327m
Main facingNE
Route typeReturn the same way
Glacier gear required
Source

Details

Hüttenaufstig zur Bordierhütte

Von Gasenried auf gutem und markierten Weg auf den Riedgletscher, diesen guten Markierungen folgend einfach überquerend zur Bordierhütte.

Aufstieg zum Nadelhorn

Von der Bordierhütte folgen sie erst NW der Wasserleitung mehreren Steinmännchen und queren dann rechts auf die Moräne. Dem Weg auf der Moräne folgend bis zu einem Steinmännchen, dann rechts auf den Gletscher, welchen man am Fuß eines Bachs begeht. Auf der N Seite des Gletschers aufsteigen bis man auf ca 3250m einfach nach rechts abdrehen kann und zur verspalteten und steilen Gletscherpassage am Fuß des SW-Grats des Nebengipfels des Balfrins gelangt. Es gibt mehrere Varianten, wie man am einfachsten durch diese Spaltenzone gelangt, je nach den aktuellen Verhältnissen:

  • Wenn die Spalten gut eingeschneit sind und die Brücken halten, kann man einfach durch das Spaltenwirrwarr hindurch auf das Gletscherplateau hochsteigen.
  • Falls dies nicht möglich ist, kann die Spaltenzone im Fels und Geröll E umgangen werden. Die Gesteinsqualität ist jedoch sehr zweifelhaft, so dass man bei der ersten sich bietenden Möglichkeit wieder auf den Geltscher zurückkehrt.

Auf dem Platteau steigen sie NE sanft gegen den Riedpass (3561m) hoch und steigen steiler die N-Flanke des Ulrichshorn einfach hoch. Von dessem Gipfel steigt man auf dem SW-Grat zum Windjoch (2850m) ab. Vom Windjoch steigt man dem NE-Grat des Nadelhorns bis zum Gipfel hoch. Der Grat ist erst auschliesslich im Firn und enthält weiter oben einige felsige Passagen. Diese können je nach Verhältnissen etwas einfacher auf der N-Seite umgangen werden. Die letzten felsigen Meter werden einfach (II) direkt erklettert

Abstieg

Der Abstieg folgt dem Aufstieg, wobei unter Umständen aufgrund der tageszeitlichen Erwärmung die Spaltenzone im Fels/Geröll umgangen wird. Dazu kann man den Wegspuren im unstabilen Geröll folgen.

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