Details
Aufstieg: Erstbesteigung: BR. Goodfellow, T.Graham Brown, A.Graven und C.Rodier im Jahre 1933
Fantastischer Pfeiler, früh am Morgen Sonnenbestrahlung, auf einem wundervollen Felsen gelegen. Hochgebirgsgelände mit einem nicht so einfachen Abstieg über den Normalweg nach einer Traverse der Nordsüdgrate, die lang sein können.
Tag: Aufstieg zur Pilatte-Hütte (2570m): Von La Bérarde dem Weg folgen, der am rechten Ufer des Vénéon hinaufführt. Die Brücke der Ruine überqueren (1819 m, Steg); man gelangt zur Carrelet-Ebene. Dem Pfad am rechten Ufer des Vénéon folgen, die Bäume hinter sich lassen und weiter auf der Moräne. Den Steg überqueren und den steilen, aber gut markierten Weg am linken Ufer aufsteigen. Diesem Pfad folgen, die Kurven passieren und am Hang nach Süden traversieren. Einige steile Kurven führen zur Hütte, 50m nach dem Regenmesser. Telefon: 04 76 79 08 26. Dauer von La Bérarde: 3 bis 4 Std.
Tag: Von der Hütte in Richtung Gletscher über einen zunächst waagerechten, dann nach unten führenden Pfad bis zu den Seilen und Stufen absteigen. Auf den Gletscher, nach links traversierend aufsteigen, um die Felsen und Eisbrüche zu umgehen. Den folgenden steilen Hang überquert man schräg nach rechts und gelangt so allmählich zum Fuß der Wand. Den Pfeiler gut orten - es ist der zweite links von der Nordrinne (häufige Fehlerquelle). Den Gletscher bestmöglich traversieren, den Bergschrund von links überwinden und zum Fuß des Pfeilers gelangen. Von der Hütte bis zum Einstieg: 2 bis 2,5 Std.
Fuß auf dem Pfeiler fassen, großes, komfortables Band und über eine große Seillänge oder zwei kleine zunächst auf der linken Gratschneide (in der Sonne), dann rechts vom Pfeiler einsteigen. Über eine kurze Seillänge über einen schrägen Aufstieg nach links (IV) zur Gratschneide gelangen; auf einem kleinen Band unter einer leicht überhängenden Felsnase einen Standplatz einrichten. Einige Meter nach links traversieren, einen sehr steilen Riss hinaufklettern (kleiner Überhang, IV) - man gelangt zu einer kleinen, angenehmen Verschneidung. Von dort aus gibt es zwei Möglichkeiten: wie die Ersten die Rinne bis zum Fuß des steilen Aufschwungs aufsteigen (nicht sehr schön und kiesig) oder 3 Seillängen über die Gratschneide des Pfeilers nach rechts klettern (fantastisch, IV, IV+, Haken), oberhalb dieses Grats stößt man auf einen sehr steilen Aufschwung; kurz nach links (Osten) bis zum Fuß des letzten steilen Aufschwungs abseilen. Diese Wand mit kleinen Vorsprüngen direkt erklettern (IV+, körperlich, aber kurz, Haken) und weiter über eine Seillänge (III); dann wird das Gelände merklich flacher. Über Risse einen kleinen Kamm erklimmen und passieren; man gelangt zu einer undeutlichen parallelen Rinne links. Über diese Rinne und den folgenden Kamm zum Nordgipfel der Bans (maximal III, 100 bis 150m, äußerst mittelmäßiger Felsen). Dauer vom Fuß des Pfeilers bis zum Nordgipfel: 4 bis 6 Std.
Vom Nordgipfel muß man jetzt zum Südgipfel gelangen, von dem man über den Normalweg absteigt. Dem Grat folgen, der über die ersten 4 Zähne durch seine Gratschneide zackig ist. Den folgenden steigt man über einen Kamin an der Nordseite ab. Den Letzten erklettert man über dessen Gratschneide und steigt über einfache Felsen auf der Valgaudemar-Seite ab. Man erreicht danach problemlos den Südgipfel. Dauer vom Nordgipfel zum Südgipfel 1 bis 2 Std.
Literaturhinweise: - Vallot Band 3 von F.Labande. - Oisans nouveau, Oisans sauvage livre Ouest von JM.Cambon.
Abstieg: Vom Gipfel kurz dem Südgrat folgen; man erreicht so eine Schnee-oder Geröllrinne nordseitig. Diese am linken Ufer bis zur einer Scharte absteigen, die man von links umgeht, um wieder zum Nordhang zu gelangen. Die folgende steile Rinne über ca. 50/60 m absteigen (Abseilen möglich), dann nach rechts in Richtung der Grat über Bänder und Platten queren. Diesen Kamm bis zum großen typischen Gendarmen absteigen. Diesen von rechts, notiert “Entre les Aigues”, umgehen, indem man eine Rinne absteigt und dann in Richtung des Bans-Passes über Bänder traversiert. Man gelangt dann zum Pilatte-Gletscher, den man absteigt, indem man bis auf Höhe des Pfeilers unter der Nordwand bleibt - dort stößt man auf den Aufstiegsweg. Dauer vom Gipfel zum Pass: 1 bis 1,5 Std. Dauer vom Pass zur Hütte: 2 bis 3 Std.

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